Harness, Teil 6: Memory
Ein Gedächtnis aus einer Datei: Dein Agent merkt sich, was wichtig ist - und weiß es nach dem Neustart noch.
Worum es geht
Dein Agent kann sich seit Teil 2 an ein Gespräch erinnern - aber nur, solange der Prozess lebt. Beim Neustart ist alles weg, denn die History ist Kurzzeitgedächtnis. Memory, die erste Erweiterung aus Block II, schließt diese Lücke - und die ehrlichste Form dafür ist verblüffend schlicht: eine Datei. Sie wird beim Start mitgeladen, der Agent kann sie ergänzen, und du kannst sie jederzeit im Editor lesen. Kein Vektor-Store, keine Datenbank - für einen persönlichen Agenten ist die Datei nicht die Sparversion, sondern die richtige Größe. Was es an größeren Memory-Systemen gibt und wann sie sich lohnen, erzählt die Memory-Station.
Ein Gedächtnis wirft aber eine Frage auf, die kein Code beantworten kann: Was soll sich dein Agent merken - und was ausdrücklich nicht? Genau darum dreht sich diesmal das Interview.
Am Ende dieses Teils läuft: Du nennst deinem Agenten einen Fakt, startest ihn neu - und er weiß ihn noch.
So funktioniert der Bau
Wie gehabt: Prompt kopieren, deinem Coding-Agenten geben, Fragen beantworten. Ab hier ist die Serie Pro-Gebiet - die Erweiterungen setzen den kompletten Block-I-Harness voraus.
Diese Sektion gehört zur Stufe Pro. Du bekommst Zugriff auf den vollständigen Code, weiterführende Erklärungen und das Rabbit-Hole-Material.
Stufen ansehen →Funktioniert, wenn
Ein Fakt überlebt den Neustart: nennen, beenden, neu starten, nachfragen - er ist noch da. Und die Gegenprobe sitzt: Was in deine Tabuzone fällt, lehnt der Agent ab. Bisher braucht er allerdings noch dich am Terminal. Das ändert Teil 7: Kanäle & Trigger - dein Agent lernt, allein zu laufen.