Harness, Teil 7: Kanäle & Trigger
Dein Agent läuft, wenn du nicht da bist: ein Auftrag, ein Zeitpunkt, ein Protokoll - Automatisierung ohne Schnörkel.
Worum es geht
Alles, was dein Agent bis jetzt kann, braucht dich am Terminal. Das ist die Definition eines Gesprächs - aber Automatisierung ist das Gegenteil davon: Ein Auftrag läuft zu einem Zeitpunkt und hinterlässt einen Nachweis. Diese drei Wörter sind der ganze Bauplan dieses Teils, der zu den Erweiterungen aus Block II gehört: ein One-Shot-Modus, der einen Auftrag ohne einzige Rückfrage abarbeitet, ein Zeitplan, der ihn anstößt, und ein Protokoll, an dem du hinterher siehst, was passiert ist.
Der heikelste Punkt dabei ist nicht die Technik, sondern eine Konsequenz: Im One-Shot-Modus sitzt niemand vor dem Bestätigungs-Gate aus Teil 5. Die Antwort darauf ist nicht, das Gate abzuschalten - sondern es zu verschärfen: Was im Gespräch eine Rückfrage wäre, ist im Lauf ohne Menschen eine Absage. Dein Agent macht dann lieber nichts als das Falsche.
Am Ende dieses Teils läuft: Dein Agent hat eine Aufgabe erledigt, während niemand zusah - und du kannst nachlesen, wie.
So funktioniert der Bau
Wie gehabt: Prompt kopieren, deinem Coding-Agenten geben, Fragen beantworten. Der Prompt liest die harness-doku.html und setzt den Stand aus Teil 6 voraus.
Diese Sektion gehört zur Stufe Pro. Du bekommst Zugriff auf den vollständigen Code, weiterführende Erklärungen und das Rabbit-Hole-Material.
Stufen ansehen →Funktioniert, wenn
Ein Lauf startet und endet, ohne dass jemand am Terminal sitzt - einmal von Hand angestoßen, einmal vom Zeitplan. Das Protokoll erzählt dir hinterher, was passiert ist. Je öfter dein Agent läuft, desto teurer werden lange Gespräche und Aufträge - Zeit für dein Stichwort „kontextsparend": Teil 8: Kontext-Kompaktierung.