Harness, Teil 5: Guardrails
Grenzen machen den Agenten alltagstauglich: Bestätigung vor riskanten Aktionen, ein Rundenlimit und eine Verbotsliste.
Worum es geht
Seit Teil 4 kann dein Agent handeln. Das ist der Moment, in dem aus einer Spielerei ein Werkzeug wird - und aus einem Werkzeug ein Risiko. Ein Agent ohne Grenzen ist ein Skript mit Vollmacht. Stufe 5 des Stufenmodells zieht deshalb drei Sorten von Grenzen ein, und keine davon ist Misstrauen - alle drei sind Betriebssicherheit:
Fragen - vor riskanten Aktionen hält der Agent an und holt deine Bestätigung. Stoppen - ein Rundenlimit verhindert, dass eine verirrte Schleife still Kosten produziert. Nie - eine Verbotsliste, doppelt verankert: als Worte in der Identität und, wo prüfbar, als harte Regel im Code.
Welche Aktionen riskant sind, hast du in Teil 4 schon beantwortet - die Notiz wartet in deiner Doku. Heute wird aus ihr Mechanik.
Mit diesem Teil ist Block I komplett: LLM-Call, History, Identität, Werkzeuge, Grenzen. Dein Harness ist dann kein Experiment mehr, sondern ein Agent, dem du den Alltag zutrauen kannst.
So funktioniert der Bau
Wie gehabt: Prompt kopieren, deinem Coding-Agenten geben, Fragen beantworten. Der Prompt liest die harness-doku.html - inklusive deiner Mulmig-Notiz aus Teil 4.
Diese Sektion gehört zur Stufe Member. Du bekommst Zugriff auf den vollständigen Code, weiterführende Erklärungen und das Rabbit-Hole-Material.
Stufen ansehen →Funktioniert, wenn
Du stößt absichtlich eine riskante Aktion an - und dein Agent fragt erst, statt zu handeln. Auf dein Nein bricht er sauber ab und erklärt sich. Damit ist Block I komplett: Dein Harness kann sprechen, erinnern, auftreten, handeln - und weiß, wo Schluss ist. Ab hier beginnen die Erweiterungen: Teil 6: Memory gibt ihm ein Gedächtnis über den Neustart hinaus.