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Die Seele in einer Datei

Ein Sprachmodell wacht in jeder Session als Fremder auf. Die soul.md ist die Datei, die es zuerst liest - sie legt Charakter fest, nicht Fähigkeit.

Der Ausgangspunkt: Ein Sprachmodell ist zustandslos. Jede Session beginnt bei null - der Agent „wacht als Fremder auf". Die soul.md ist die Datei, die er zu Beginn jeder Session zuerst liest und die seine Identität, seinen Ton und seine Grenzen festlegt.

Charakter, nicht Fähigkeit

Die wichtigste Unterscheidung dieser Einheit: Eine soul.md beschreibt, wer ein Agent ist - nicht, was er kann. Werte, Ton, Grenzen gehören hinein. Projektregeln und Fakten gehören woandershin: in AGENTS.md und MEMORY.md.

Identität ist eine austauschbare Datei

Das Signature-Pattern der Plattform - bekannt aus dem Ameisen-Lab - überträgt sich hier auf die Persona: Der Agent, das Modell und die Frage bleiben konstant. Nur die soul.md wechselt. Den Effekt siehst du gleich live.

Eine ehrliche Einordnung

Die Datei macht das Modell nicht wirklich persistent. Sie lässt es sich nur so verhalten, als ob es eine durchgehende Identität hätte. Das ist kein Mangel, sondern genau das Werkzeug - solange man weiß, was es tut.